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Künstliche Intelligenz Alan Turing definierte 1950 einen Test. Wenn wir jemanden, wie wir heute sagen würden, an einen Rechner setzen, er Fragen zu einem beliebigen Thema stellen kann und dabei eine Konversation zustandekommt, so daß der Mensch nicht mehr unterscheiden kann, ob der Antwortende ein Mensch oder eine Maschine ist, dann können wir sagen, dies ist ein intelligentes System. Es gibt mittlerweile jährliche Wettbewerbe dazu, trotzdem wird der Turing-Test nicht direkt zur Künstlichen Intelligenz gezählt, da die Techniken die gleichen sind, wie sie das Programm Eliza verwendet. Eliza ist ein Programm, das 1964 von Joseph Weizenbaum erstellt wurde. Es imitiert einen Psychologen, der einer bestimmten Richtung angehört, nämlich der Rogers-Therapie, der patientenzentrierten Therapie. Diese Psychologen arbeiten so, daß sie Aussagen der Patienten aufgreifen, sie dem Patienten zurückspielen und so das Gespräch in Gang halten. Dies ist mit einem Computerprogramm relativ leicht nachzuäffen. Daraus entsteht dann die Illusion eines intelligenten Gesprächs. Joseph Weizenbaum hatte es eigentlich als Witz gedacht. Er war erschüttert darüber, wie leicht sich gerade gebildete Leute von diesem Programm täuschen liesen, und er wurde dadurch zu einem kritischen Beobachter der Entwicklung der Informatik. Mittlerweile gibt es
unzählige solche Programme, sogenannte Chatterbots. Die
Regeln sind einfach: Und nun viel Spaß mit Eliza. |
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